Pfadistufe

In die Pfadistufe kommst Du mit etwa 11/12 Jahren.

Wir treffen uns jeden Samstag von 14-17 Uhr.

 

Was uns von den Wölfen unterscheidet, ist zum Beispiel, dass wir in ein 15-tägiges Zeltlager gehen. Dabei bauen wir das gesamte Lager selber auf, inklusive Kochstelle, Latrine, Dusche und vieles mehr!

Im Bild links siehst du Küchen- und Esszelt, und den Lagerhochbau (v.l.n.r.).

 

Warum lohnt sich Pfadi?

 

Ganz einfach: weil Du bei uns wirklich tolle Dinge lernst, die Dir auch im Leben nützlich sein können. Beispielsweise bist Du nach einem Lager garantiert imstande ein Feuer zu machen, dessen Rauchsäule selbst ein Kohlekraftwerk aus den 1960er-Jahren vor Neid erblassen ließe (siehe Bild rechts).

 

Dabei brauchen wir natürlich keine Brandbeschleuniger, sondern entflammen das Feuer mit Zündhölzern (konventionell), Feuerzeug (modern), Zunder (traditionell) oder nutzen die Kraft der Macht (futuristisch).

Eine kleine Fotostory

Zu der Pfadi gehören natürlich auch Wanderungen. Da gibt es zum Beispiel die Variante einer Patrouillen- oder Gruppenwanderung mit Karte und Kompass (sehr beliebt bei Leitern, weniger bei Teilnehmern). Diese Art von Wanderung erfordert Grips und technisches Können (wo esch jetzt Norde scho wider äne?), das im Lager und an einzelnen Aktivitäten natürlich erworben wird bzw. werden sollte. Zu dieser Wanderungsform gehört das erste Bild dieser bescheidenen Galerie.

 

Böse Zungen behaupten ja, dass das Beste an den Wanderungen die Pausen seien. Tatsächlich legen wir unsere Wanderungen so an, dass immer genügend Zeit für Ausruhen, Nahrungsaufnahme und Fotoshootings bleibt (so wie hier, zweites Bild). Schoggi hat man auf einer Wanderung übrigens dabei, genauso wie Le Parfait (Werbung) und Brot. En Guete!

 

Also, wenden wir uns dem Höhepunkt der Wanderung zu, ersichtlich auf, (ja Du hast es erraten), Bild drei. Auch zur Bezwingung eines Berges (hier: Creux-du-Van, NE)

gibt es mehrere Möglichkeiten: Einige nahmen den Weg wandernd in Angriff, andere griffen den Berg in einem ansprechenden Berglauf regelrecht an, Wagemutige hätten klettern können etc. Von gewissen Methoden zur Besteigung eines Berges wird hingegen abgeraten: einige sind finanziell (Helikopter), andere technisch (beam me up, Scotty!) für unsere Pfadi leider nicht machbar.

 

Auf dem vierten Bild sieht man ins das Innenleben eines Berliners. Nein, hiermit ist weder eine mit Marmelade gefüllte Süßspeise, noch John F. Kennedy gemeint; ein Berliner ist ganz einfach ein Zelt aus Blachen (genau, das sind die quadratischen Tücher mit 1.65m Seitenlänge!). Ebenfalls ersichtlich ist die Standardausrüstung eines Pfadis, der auf einen Zweitäger geht: Rucksack und Schlafsack. Auch nicht schlecht sind Mätteli, eher abzuraten sind von Matratzen (z.B. Sultan Hagavik von IKEA) und Wasserbetten (macht alles nass).

 

Zwingender Teil einer Wanderung (v.a. in einem Lager) ist aus hygienischen Gründen auch ein Badibesuch. Dies kann in einem bewachten Freibad, einem bewachten Seebad oder einem Hallenbad sein (die sind nämlich immer bewacht). Dort kann ausgiebig geduscht werden. Man wäscht sich, putzt sich die Zähne (einmal pro Lager sollte das drinliegen) und macht sich schick für die Postautofahrt zurück auf den Lagerplatz oder nach hause.

 

 

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